Wer wir sind
Historie und Ziele
Das Generationenbündnis
Zu einer Arbeitssitzung trafen sich am 21. März 2015 unsere Vertreter im Architektenparlament im
Stadthotel Münster. Eine Notwendigkeit, die sich aus den Ereignissen im berufspolitischen Geschehen
ergeben hatte.
Unsere Zielsetzung bleibt, den Kolleginnen und Kollegen 60plus, auch "nachberuflich" eine wirksame
Vertretung im Architektenparlament und in der Politik zu sichern.
Nach unserer Lebens- und Berufserfahrung gehört die Aufhebung der Altersbegrenzung, in Beruf und
Ehrenamt, zu den vorrangigen Zielsetzungen einer freien, alternden Gesellschaft. Im Berufsleben, in
Staat und Gesellschaft brauchen wir die „fitteren“ Alten, deren Potential es zu nutzen gilt. "Darum
nutze was man hat, so lange man es hat!"
Wer den Elan sieht , den die Herren "Gauck, Schäuble u.a, sowie die Fußballtrainer-Legende Otto
Rehhagel, ausstrahlen, begreift, dass Lebensjahre kein Maßstab sein können, um Leistungsbereit-
schaft und Fähigkeit eines Menschen normativ einzuschätzen.
In den nächsten Jahren werden immer mehr Menschen in Beruf und Gesellschaft länger arbeiten, ja
sogar arbeiten müssen. Unternehmen haben erkannt, dass Erfahrungs- und Fachwissen ein
unverzichtbares Kapital sind. Der Demografische Wandel in unserer Gesellschaft gibt uns Recht.
Der „Jugendwahn“ vergangener Zeiten scheint sich zu überholen.
Unsere Forderung bleibt, "Chancengleichheit zwischen den Generationen und Schluss mit staatlich
verordneter Altersbegrenzung".
Weiterer Schwerpunkt unserer Kammerarbeit ist die Sicherung der Altersrente. Es gibt in zuständigen
Ministerien bereits Bestrebungen, den Angestellten, die nach Aufgabenzuordnung nicht eindeutig
Architektentätigkeiten entsprechend der HOAI ausüben den Status der Mitgliedschaft in unserem
Berufsständischen "Versorgungswerk" streitig zu machen.
Mit 60plus ist noch lange nicht Schluss!
